Aktuelles von Kiri & Rico 2007 Im vergangenem Jahr habe ich euch, in Form eines Tagebuches, an den Erlebnissen mit Kiri und Rico teilhaben lassen. Dieses Jahr kann ich nicht mehr so umfangreich weiter berichten. Erstens möchte ich nicht langweilig werden und bereits berichtetes wiederholen. Zweitens steht bei mir persönlich ein längerer Krankenhaus Aufenthalt bevor, wo ich nicht dazu in der Lage bin mich mit der Webseite zu beschäftigen. Viel mehr mache ich mir Sorgen, wie Kiri, Rico und Alf die Zeit überstehen. Doch mit meiner sehr hilfreichen Nachbarschaft, werden wir diese Zeit auch überbrücken. Auf jeden Fall werde ich weiterhin über alles Interessante, was mit Kiri und Rico passiert, berichten. 1. Januar: Gestern habe ich von einem Augenzeugen erfahren, was vor 2 Wochen mit Kiri geschehen ist. An dem Tag, wo Rico allein nach Hause kam, hat er beobachtet, wie Kiri laut schreiend über die Straße hinweg in seinen Garten geflogen kam und in einer Tanne landete. Unmittelbar hinter ihr kam ein großer Greifvogel (mit ca 1 Meter Spannweite) geflogen, landete ebenfalls auf der Tanne und flog mit Kiri in den Fängen davon. Wie es ihr gelungen ist sich aus den Fängen des Greifvogels zu befreien, wird sicher für immer Kiris Geheimnis bleiben, aber es ist schön zu wissen, daß sie sich zu wehren weiß und sich selbst gegen einer übermächtigen Vogel verteidigen kann. Inzwischen ist Kiri wieder gesund und munter und der Drang wieder draußen zu fliegen wird täglich intensiver. 7. Januar: Mit gemischten Gefühlen habe ich Heute Kiri und Rico wieder heraus gelassen. Sie haben inzwischen regelrecht gebettelt und da das Wetter einigermaßen vernünftig war, mußte ich einfach nach geben. Der Freiflug ist nun mal ein fester Bestandteil in unserer Beziehung und ohne ihn wären Kiri und Rico nicht das was sie sind. Nach 5 Stunden kam Kiri an das Fenster geflogen und hat sich wieder mit klopfen zurück gemeldet. Rico war noch in etwas Entfernung in einem Baum und gab seine Rückkehr lautstark kund. Auf jeden Fall war ich erleichtert, als beide wieder im Haus waren. Für die nächsten Tage werden sie wegen der schlechten Wettervorhersage erst einmal wieder drinnen bleiben. 24. Januar: Gestern und Heute haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und sind bei -5 bis 0 Grad (5 und 3 Stunden) draußen gewesen. Da haben wir auch gleich ein par Aufnahmen gemacht.
9. Februar: Kiri und Rico waren fast täglich wieder im Freiflug. Gestern war am Morgen Schnee gefallen und sie sind in die schöne Winterlandschaft geflogen. Ich wollte das auf Video aufnehmen, aber sie waren so schnell weg, daß ich nur den Ton drauf hatte. Abends war das meiste vom Schnee leider wieder weg getaut. Als ich bei ihrer Rückkehr Aufnahmen gemacht habe, kam plötzlich ein Schwarm Krähen über uns hinweg geflogen und beide sind erschreckt weg geflogen. Obwohl es noch eine knappe Stunde hell war, sind sie nicht mehr zurück gekommen. Über Nacht war leichter Schneefall um 0 Grad. Heute sind sie dann am späten Vormittag nach Hause gekommen. Das 1. Video ist vom Abflug gestern Abend und das 2. von ihrer Rückkehr heute Vormittag.
22. Februar: Da in diesem Jahr im Berliner Raum der Winter auszufallen scheint, konnten Kiri und Rico fast täglich ihre Exkursionen antreten. Ihre Heimkehr zögerten sie stets bis zum Schluß heraus und kamen erst unmittelbar vor dem Einbruch der Dunkelheit zurück. Doch Gestern und Vorgestern kamen sie bereits zur Mittagszeit nach Hause. Warum so zeitig und trotz Sonnenschein, kann ich mir nicht erklären. Ich habe die Situation jedenfalls genutzt um wieder ein Video aufzunehmen. Allerdings hat es den Anschein, als ob Kiri damit nicht ganz einverstanden war.
10.März: Kiri und Rico waren fast jeden Tag unterwegs und haben die Zeit bis zum Schluß ausgenutzt. Bevor sie herein kommen, fliegen sie immer nochmals weg und drehen ein par Runden. Es ist so als würden sie sich nochmals austoben wollen, bevor sie die Nachtruhe antreten. Dadurch wird es schwierig noch Aufnahmen zu machen. 13. März: Heute kamen sie etwas früher und mein netter Nachbar hat das aufnehmen können.
Aber ohne noch eine Runde drehen, geht es einfach nicht. 16.März: Als mein Nachbar einen Schwarm von mehreren Hundert Staaren auf Video aufgenommen hat, kamen plötzlich Kiri und Rico dazu und drehten ihre Runde.
29. März: Gestern gab es am Abend wieder einmal große Aufregung. Als ich darauf wartete, daß die Zwei nach Hause kommen, kam Rico wieder allein angeflogen. Er kam zu mir auch gleich herunter, flog aber wieder auf einen Baum in Richtung Dorf und hat geschrien als ob ich hinter herkommen sollte und flog dann weiter. Ich hatte gleich die üblichen Befürchtungen, was alles passiert sein könnte. Als es bereits anfing dunkel zu werden, kam Rico wieder allein zurück und ich brachte ihn ins Haus. Dort klingelte bereits das Telefon und eine mir unbekannte Frauenstimme sagte zu mir: "Sie sind doch der mit den Papageien. Bei uns im Schornstein steckt einer fest, aber da kommen wir ran." Auf dem Weg zum Auto kam ein Bekannter auf dem Fahrrad an, um mir ebenfalls Bescheid zu geben. Dort angekommen konnten wir nach dem öffnen einer großen Klappe die sich zwischen Kamin und Schornstein befand Kiri sehen. Über meine Hand kam sie dann auch gleich heraus geklettert. Na da könnt ihr euch ja vorstellen, wie groß meine Freude war, daß alles nochmal zu einem glücklichen Ende kam. Allerdings ist sie auf dem Weg zum Auto wieder weg geflogen und weil es bereits zu dunkel war, hat sie den Weg nach Hause nicht mehr gefunden. Aber das war mir dann auch egal, da ich ja nun wußte, daß es ihr gut geht. Das ist der Schornstein, in dem das Mißgeschick passiert ist. Jetzt ist mir auch klar, wieso sie nicht heraus gefunden hat. Wenn sie sonst in die Schornsteine geklettert ist, hat sie den Rückweg über die Lichtöffnung gefunden. Durch die Abdeckung auf dem Schornstein hat sie in der Dunkelheit die Orientierung verloren und hat hilflos fest gesessen. Heute bin ich gleich als es hell wurde heraus gegangen und habe vergeblich auf den Pechvogel gewartet. Da Rico nicht mit mir allein frühstücken wollte, weil ihm höchst wahrscheinlich das Erlebnis von Gestern auf den Magen geschlagen war, habe ich ihn heraus gelassen und innerhalb einer Minute tauchte dann Kiri auf. Da haben wir dann zu dritt draußen gefrühstückt. Nach dem sie noch eine halbe Stunde herum geflogen sind, kamen sie zurück und Kiri wollte ins Haus. Rico ist ihr aus Solidarität gefolgt und ich bin wieder glücklich und zufrieden.
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